Moin Oliver,
ich habe keinerlei Aktien bei HOBBY und auch sonst absolut nichts mit HOBBY zu tun, keine Bange 
Ich werte Deine spitze Bemerkung auch nicht als persönlichen Angriff 
Ich verstehe nur nicht, warum man, nur weil es sich um das Wohnmobil handelt und man sich darüber im Forum austauscht, häufig die Vorstellung hat, der Hersteller sei für alles und jedes in die Pflicht zu nehmen.
Nichts ist für die Ewigkeit gebaut, und niemand käme auf die Idee bei einem Kfz-Hersteller nach mehreren Jahren zu erwarten, dass eine -sagen wir mal, wegen Spannung gerissene Frontscheibe- auf Herstellerkosten ausgetauscht wird, ein undichter Scheinwerfer kostenfrei ersetzt wird etc. oder wenn ein Fenster zuhause nach Jahren undicht wird, vom Hersteller kostenlosen Ersatz zu fordern (ich jedenfalls nicht...)
Ein Reisemobil ist und bleibt ein Kompromiss aus Reisen und Wohnen und der Aufbau wird, je nach Beanspruchung natürlich, äußersten dynamischen Belastungen durch Verdrehen ausgesetzt. Da sind im Laufe der Jahre Schäden vorprogrammiert, darüber muss man sich im Klaren sein, wenn man sich so etwas anschafft.
Solche Probleme, wie sie bei unseren HOBBYs auftreten, gibt es woanders ebenfalls, was mir eigentlich nur zeigt, dass es absolut nichts ungewöhnliches ist.
Es gibt diese Probleme vielleicht nicht so extrem bei den so genannten Premiumherstellern (es gibt sie aber), doch da zahlt man auch Premiumpreise. "What zu get is what you pay for", so einfach ist das nun einmal im Leben.
Natürlich gibt es Ausreißer, heftige Konstruktions- oder Fertigungsmängel und echte Montagsfahrzeuge. Dafür muss der Hersteller geradestehen und das tut er ja letztendlich auch (wenn auch nicht immer gerne
)
Aber was einige von den Herstellern erwarten, sprengt meines Erachtens einfach den Rahmen dessen, was man erwarten kann.
Unabhängig davon ist es natürlich durchaus legitim, sich auch nach Ende der Garantiezeit an den Hersteller zu wenden und um Kostenübernahme oder zumindest -beteiligung zu bitten. Fordern kann man es meiner Meinung nach jedoch nicht!
Aber ich stehe nun einmal auf dem Standpunkt, dass man, wenn man eine Frage stellt, auf beide möglichen Antworten vorbereitet und auch bereit sein muss, diese letztendlich zu akzeptieren.
Und wenn ein Hersteller sich kulant zeigt, hat das meines Erachtens noch lange nichts mit "schlechtem Gewissen" zu tun, sondern vielmehr mit Kundenfreundlichkeit.
Aber, wie gesagt, das ist nur meine persönliche Meinung zu diesem Thema und ich erwarte keinesfalls, dass man diese teilt.